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Cannabis-Konsum in der Corona-Krise: Hohe Nachfrage nach Edibles in den USA

Cannabis-Konsum in der Corona-Krise: Hohe Nachfrage nach Edibles in den USA

Wie verändert die Corona-Krise unser Konsumverhalten? Diese Frage wird die Forschung noch lange beschäftigen. Auch der Cannabiskonsum in der Gesellschaft ist dabei von wissenschaftlichem Interesse. In den USA liegen hierzu bereits jetzt erste Erkenntnisse vor.

Wie der in Seattle ansässige Datendienstleister „Headset“ angibt, ist die Nachfrage nach Cannabis in den USA auch in der Corona-Krise weiter hoch. So würden die Konsumenten mehr kaufen, seien länger zuhause und hätten somit mehr Möglichkeiten, Cannabis einzunehmen. Jedoch habe sich auch das allgemeine Verbrauchsverhalten verändert: „Headset“ zufolge sei insbesondere die Nachfrage nach essbaren Cannabisprodukten („Edibles“) seit dem 13. März deutlich angestiegen, wie Daten aus Washington State, Kalifornien und Colorado zeigen würden. Der 13. März markierte einen Wandel in der US-amerikanischen Berichterstattung über das Coronavirus, was sich den Analysten zufolge auch im US-Bewusstsein manifestiert habe.

Wo liegen aber nun die Gründe für das veränderte Konsumverhalten? Vor dem Hintergrund, dass Covid-19 eine aggressive Lungenkrankheit ist, könnte eine naheliegende Schlussfolgerung sein, dass essbare Cannabisprodukte nicht inhaliert und auch nicht so geteilt werden, wie dies zum Beispiel bei Joints der Fall sei. Passend zu dieser These berichtet „Headset“, dass die Nachfrage nach vorgerollten Produkten leicht zurückgegangen sei. Daran anknüpfend berichtet das Branchenmagazin „Marijuana Business Daily“, dass auf dem kalifornischen Markt für Cannabisprodukte die Nachfrage nach essbaren Produkten in der dritten Märzwoche um 3,3 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent gestiegen sei.

Viele Marktteilnehmer in den USA schaffen es somit noch, der Corona-Krise zu trotzen. Es bleibt aber noch abzuwarten, wie sich das Konsumverhalten über einen längeren Zeitraum als ein paar Wochen sowie nach überstandener Pandemie entwickeln wird. „Headset“ veröffentlicht regelmäßig neue Erkenntnisse im Zuge der Corona-Krise, die den Cannabis-Markt betreffen, in einem eigens eingerichteten Blog. Diesen haben wir Euch hier verlinkt.

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