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Medizinisches Cannabis: Worauf kommt es bei der Verpackung an?

Medizinisches Cannabis: Worauf kommt es bei der Verpackung an?

Medizinisches Cannabis rückt zunehmend in das Bewusstsein von Ärzten und Gesellschaft. Diese Entwicklung bringt für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft & Co neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen mit sich – so zum Beispiel auch für die Verpackungsindustrie. Wie wird in diesem Wirtschaftsteilzweig mit der steigenden Nachfrage nach Medizinal-Cannabis umgegangen?

„Arzneimittelhersteller können vor allem in Europa im Bereich Cannabis-Verpackungen zurzeit noch auf wenige Erfahrungswerte zurückgreifen“, erklärt Ursula Hahn, Leiterin Produktmanagement beim Verpackungshersteller Sanner. „Letztendlich gilt aber für medizinisches Cannabis das Gleiche wie für andere Arzneimittel auch: Die Verpackung muss die individuellen Anforderungen des Produkts berücksichtigen und es vor schädlichen Einflüssen schützen.“ Insbesondere vor UV-Einstrahlung, Luft- und Feuchtigkeitseintritt benötigen Cannabis-Medikamente verlässlichen Schutz. Darüber hinaus geht es um einen sichere Arzneieinnahme, Kindersicherung und eine hygienische Einnahme.

Ein Beispiel für eine innovative Cannabis-Verpackung ist der kindersichere Tabletten- und Kapselbehälter „TabTec CR“ von Sanner – laut Unternehmensangaben eine „Cannabis-Verpackung der nächsten Generation“. Der Behälter verfügt über einen patentierten „Press & Flip“-Öffnungsmechanismus, der Kindern die Öffnung erschwert, während Erwachsene den Verschluss leicht öffnen und verschließen können. Die integrierte Schüttöffnung ermögliche dazu die einfache und hygienische Entnahme einzelner Kapseln oder Tabletten. Weiter heißt es in der Pressemitteilung zum Produkt: „Dank seiner schlanken Form passt der Behälter bei Bedarf in jede Hemd- oder Hosentasche; das neuartige Design hebt sich zudem am Point-of-Sale von anderen Produkten ab.“

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Generell muss die pharmazeutische Verpackungsindustrie das Ziel haben, für jede Arznei, die optimale Verpackung zu finden, die den Schutz von Patient und Produkt gewährleistet – egal in welchem Bereich. Doch auch „softe Faktoren“ wie zum Beispiel das Design einer Verpackung spielen eine Rolle – eventuell in der noch jungen Cannabis-Branche, in der stets ein hoher Innovationsgrad gefragt ist, sogar etwas mehr.

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