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Canopy Growth: CEO erwartet vollständige Cannabis-Legalisierung in den USA bis 2022

Canopy Growth: CEO erwartet vollständige Cannabis-Legalisierung in den USA bis 2022

Canopy Growth ist einer der größten Cannabis-Produzenten der Welt. Seit Dezember 2019 ist David Klein an der Konzernspitze. Jetzt gab der CEO eine interessante Prognose ab: Die USA werden innerhalb der nächsten zwei Jahre Cannabis legalisieren, so sein Statement in einem Interview bei CNBC. Seine Begründung: Mehrere US-Staaten haben den medizinischen und privaten Konsum der Heilpflanze bereits erlaubt und weitere müssten unausweichlich folgen.

Aktuell ist der medizinische Konsum von Cannabis in insgesamt 33 US-Bundesstaaten erlaubt, in elf Staaten ist auch der private Konsum legal. Aufgrund der steigenden Anzahl an Staaten, die den Konsum mehr oder weniger erlauben, ist sich Klein sicher, dass mehr Senatoren dem Kongress beitreten, die auf Bundesebene eine Gesetzesänderung zur Legalisierung umsetzen wollen. Dass die Legalisierung nicht schon längt flächendeckend umgesetzt wurde, verwundert den Canopy-CEO. Dieser verweist auf die Prohibition von Alkohol in den USA, die bereits vor vielen Jahren abgeschafft worden sei. Langsam sei es an der Zeit, dass Cannabis ebenfalls von der Liste verbotener Substanzen verschwinde, sagt Klein.

Darüber hinaus könnte die Legalisierung von Cannabis diversen Bundesstaaten, die im Zuge der Corona-Pandemie finanzielle Einbußen verzeichneten, eine neue Einnahmequelle erschließen. Als Beispiel dient Klein Colorado: Der „Jahrhundert-Staat“ war unter den ersten Bundesstaaten, die 2012 Cannabis legalisierten. Mittlerweile spült die Cannabis-Industrie Millionen US-Dollar an Steuern und Gebühren in die Staatskassen – und dies selbst während der Corona-Krise.

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