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Umweltschutz in Corona-Zeiten: Hanfmasken als nachhaltige Alternative

Umweltschutz in Corona-Zeiten: Hanfmasken als nachhaltige Alternative

Mit Masken schützen wir uns im Alltag vor COVID-19 – doch nicht jede Maske schützt die Umwelt. Das französische Unternehmen Geochanvre vertreibt deshalb kompostierbare Gesichtsmasken aus Hanf. Ziel ist es, den immer größer werdenden Plastikmüll, der in Zeiten von Corona durch Einwegschutzausrüstung verursacht wird, zu reduzieren.

Die Hanfmasken von Geochanvre sind ein komplett biologisch abbaubares Produkt: Während der Großteil der Maske aus Hanfbesteht, basiert das Futter zusätzlich auf einer Maismischung für mehr Tragekomfort. Dazu verfügt die Maske über ein recyclebares Elastikband.

Nach Angaben von Reuters hat Geochanvre seit März rund 1,5 Millionen Hanfmasken verkauft, vor allem in Europa und Kanada.

Der durch Einwegschutzausrüstung verursachte Abfall ist ein Problem, das in der Öffentlichkeit bisher wenig Beachtung gefunden hat. Laut einer im Journal „Environmental Science and Technology” veröffentlichten Studie werden jeden Monat 129 Milliarden Einwegmasken und 65 Milliarden Einweghandschuhe benutzt. Der Großteil der Einwegschutzausrüstung besteht aus Plastik basierend auf Kunststoffen wie vor allem Polypropylen.

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Es ist keine Seltenheit, dass Einwegschutzkleidung – wahllos weggeschmissen – seinen Weg in die Ozeane findet. Nach Angaben der Organisation „Waste Free Oceans” kann dort die Zersetzung von Einweg-Plastikmasken bis zu 450 Jahre dauern.

Nicht zuletzt aus diesem Grund sind umweltfreundliche Masken, wie zum Beispiel mit Cannabis als Rohstoff, eine unterstützenswerte Alternative.

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