3sat-Reportage: „Cannabis made in Germany - Legale Geschäfte mit der Droge“

Cannabis ist aktuell in aller Munde – auch bei Nicht-Konsumenten der Pflanze. Gerade vor dem Hintergrund einer sich möglicherweise anbahnenden Legalisierung zieht die Berichterstattung weiter an. Auch im TV bekommt Cannabis immer mehr Präsenz: Die Wirtschaftssendung „makro“ vom öffentlich-rechtlichen Sender 3sat hat das Thema in der Reportage „Cannabis made in Germany - Legale Geschäfte mit der Droge“ beleuchtet.

Der knapp 45-minütige Film erläutert den Werdegang und Status quo von Cannabis in Deutschland, gewährt Einblicke in die gegenwärtige Industrie und Drogenpolitik und lässt Experten und Kritiker zu Worte kommen.

Den Beitrag gibt es in voller Länge in der ZDF-Mediakthek zu sehen. Nachfolgend findet ihr den Pressetext der Programmredaktion:

Cannabis ist die meistgehandelte Drogenart in Deutschland. Inzwischen wächst die Droge aber auch hierzulande und legal – im Dienst der Medizin. Eine junge Branche ist in Goldgräberstimmung. Die "makro"-Dokumentation "Cannabis made in Germany" von Joachim Förster und Carina Maucher (…) beleuchtet die Wirk- und Wirtschaftskraft einer Droge, die als Arznei Deutschland erobert und auf dem Schwarzmarkt boomt. Der medizinische Nutzen von Cannabis ist in der Fachwelt umstritten: Für die einen ein Wundermittel, für die anderen ein gefährliches Drogenkraut. Seit 2021 fährt Deutschland eigene Ernten ein. Kann Cannabis "made in Germany" sogar zum Exportschlager werden? Es wächst mitten in Deutschland, gesichert hinter dicken Stahltüren. Überwacht von zig Kameras. Gepflegt von Mitarbeitern mit astreinem Führungszeugnis. Seit 2017 dürfen Ärzte Cannabis als Medizin verschreiben. Es ist ein Hoffnungsschimmer für viele Patienten mit chronischen Schmerzen, Spasmen, ADHS, Schlafstörungen oder Epilepsie. Doch oft lehnen die Krankenkassen die Kostenübernahme ab. Dann müssen die Patienten selbst in die Tasche greifen. Der eigene Anbau könnte Deutschland in Zukunft unabhängig von teuren Importen machen. Unternehmen wittern das große Geschäft. Neue Start-up-Firmen setzen dabei vor allem auf eine Ausweitung der noch begrenzten Anbaumöglichkeiten. Und manch einer erhofft sich langfristig auch die volle Freigabe als Genussmittel. Die politische Forderung der Cannabis-Legalisierung steht bereits im Raum, aber ebenso die Warnungen aus Justiz, Medizin und Wirtschaft.“

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