„CannaTech“: Großes Potenzial für Cannabis-Industrie in Afrika

In Kapstadt trafen sich Ende November zahlreiche Vertreter der internationalen Cannabis-Industrie. Die südafrikanische Metropole war Gastgeber der „CannaTech“. Auf der zweitägigen Konferenz diskutierten rund 500 Wissenschaftler, Unternehmer und Gründer aus der ganzen Welt über Cannabis.
Schwerpunktthema war unter anderem das Potenzial der Cannabis-Industrie in Afrika.
Nach Ansicht von Experten werden afrikanische Länder im Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke eine führende Rolle auf dem Weltmarkt einnehmen. Insbesondere dem Gastgeberland Südafrika wird das Potenzial zugesprochen, gemeinsam mit seinen Nachbarstaaten Lesotho und Simbabwe den afrikanischen Kontinent auf den globalen Markt führen zu können. Das Land am Kap der Guten Hoffnung verteilt seit Kurzem Lizenzen für den Anbau und Export von medizinischem Cannabis. Weitere Länder wie Swasiland, Uganda und Malawi prüfen eine mögliche Cannabis-Legalisierung.
Nach Schätzung des britischen Marktforschungsunternehmens Prohibition Partners soll der Wert von in Afrika hergestelltem Cannabis und zugehörigen Produkten im Jahr 2023 bei 7,1 Milliarden US-Dollar liegen. Fachleute auf der „CannaTech“ erwarten, dass die Europäische Union einer der größten Absatzmärkte werden wird.

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