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Anbau-Hoch 2020: Nutzhanf in Deutschland wächst stetig

Nutzhanf in Deutschland ist auf dem Vormarsch: Tatsächlich wurde 2020 ein Anbau-Hoch erreicht. Im vergangenen Jahr konnten Landwirte in Deutschland 5.362 Hektar Nutzhanf kultivieren. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anbaufläche von Nutzhanf um 16% gestiegen.

Spitzenreiter beim Nutzhanfanbau in Deutschland ist Niedersachsen, wo etwa 20% der bundesweiten Anbauflächen liegen. Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern mit 860 Hektar und Bayern mit 709 Hektar. 

Die Anbaufläche von Nutzhanf wächst also stetig und auch die Bundesregierung äußert sich positiv über das Potenzial der Kultur. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor, wie das Landwirtschaftsmagazin agrarheute berichtet.

Nutzhanf ist eine alte Kulturpflanze und in seinem Pflege- und Wasserbedarf anspruchsloser als andere Kulturen. Generell schätze die Bundesregierung das zukünftige Potenzial von Nutzhanf als hoch ein. So gebe es für die Biodiversität auf dem Acker positive Effekte. Nutzhanf eigne sich laut Bundesregierung unter anderem gut, um Fruchtfolgen aufzulockern. Darüber hinaus biete Nutzhanf viele Pollen für Insekten.

Das grundsätzliche Anbauverbot der Hanf-Pflanze in Deutschland wurde erst im Jahr Erst seit 1996 aufgehoben. Seitdem unterliegt der Anbau von Nutzhanf strengen Vorschriften: Landwirte müssen ihre Anbauflächen bei den Bundesländern und der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) anzeigen.

Beim Nutzhanfanbau in Deutschland gelten strenge Richtlinien: Die Hanfernte ist erst nach einer Freigabe durch die BLE erlaubt. Dabei dürfen Landwirte nur bestimmte Sorten anbauen, die weniger als 0,2 Prozent THC enthalten.

Bisher hat die Bundesregierung eine Erleichterung des Nutzhanfanbaus stets abgelehnt. Die stetige Verbreitung von Nutzhanf und das (global) steigende Interesse an Cannabis wären Argumente für ein baldiges Einlenken.

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