Cannabis oder Kartoffel: Was hat in Deutschland eine längere Tradition?

Tatsächlich hat Cannabis in Deutschland eine längere Tradition als die Kartoffel. Der älteste Fund von Hanf in Deutschland war bei Eisenberg im heutigen Thüringen und wird auf ca. 5.500 v. Chr. datiert. Die Kartoffel hingegen wurde erstmals ca. 1647 n. Chr. in Deutschland angebaut, nachdem sie aus Amerika importiert wurde. Damit zählt die Cannabispflanze zu den ältesten Nutzpflanzen in Deutschland.

Damals wurden die Samen der Pflanze zu Mehl und Öl verarbeitet, die besonders starken Fasern der Pflanze zu Textilien. Besonders in der Schifffahrt waren Seile, Segel und Kleidung aus Hanf weit verbreitet, da die Faser sehr widerstandsfähig gegenüber Salzwasser ist und weniger Wasser aufnimmt als viele andere Fasern.

So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Cannabis auch einen wichtigen Anteil beim Import der Kartoffel nach Deutschland hatte: Schließlich wurde sie auf Schiffen importiert, die für ihre Reise Hanfsegel und -seile benötigten.

Diesen historischen Fakt zur Cannabispflanze haben wir auf Cannabisfakten.de entdeckt, eine Webseite des Deutschen Hanfverbands.

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