CBD Anwendung, Einsatzgebiete und Wirkung

Was ist CBD?

Cannabidiol (CBD) ist eines der im Hanf enthaltenen Cannabidoide mit erstaunlichen Wirkungen für die Gesundheit und Wellness. Es ist vollkommen legal erhältlich, wenn das bekanntere Cannabidoid THC mit seinen psychoaktiven Wirkungen nur in sehr geringem Umfang enthalten ist. Die meisten Menschen kennen aber die Unterschiede zwischen diesen beiden wichtigsten Cannabidoiden nicht richtig und wissen auch zu wenig über das Potenzial von CBD. Darauf wollen wir nun ein bisschen mehr eingehen.

Was wissen wir schon über CBD? 

CBD wurde in der Vergangenheit am ehesten dadurch bekannt, dass es epileptische Anfälle besonders bei Kindern in ihrer Häufigkeit und Schwere eindämmen kann. Inzwischen entdeckt man aber diverse weitere therapeutische Vorteile von CBD. Darüber hinaus, bietet es viele Möglichkeiten im Wellness- und Lifestyle-Bereich. Wichtig zu wissen ist, dass sich CBD vom bekannteren Cannabinoid THC unterscheidet. Dieses hat eine berauschende Wirkung, erzielt aber ebenfalls gesundheitliche positive Effekte. Cannabis-Produkte wurden daher bis ins frühe 20. Jahrhundert ganz selbstverständlich medizinisch eingesetzt (Übrigens: Heroin auch!), bis der Missbrauch durch die Drogenszene zu globalen Verboten führte. Seither sind praktisch alle Produkte für die Einnahme durch den Menschen, die vom Hanf abstammen, mehr oder weniger geächtet. Das betrifft auch das super harmlose CBD. Es ist daher an der Zeit, mit einer Reihe von Missverständnissen aufzuräumen, um CBD und dessen positive Vorteile für die Gesundheit, die Wellness und unseren Lifestyle besser zu verstehen.

Was genau ist Cannabidiol (CBD)?

CBD gehört zu den Cannabidoiden, die wiederum nur eine Gruppe von über 400 verschiedenen biochemischen Verbindungen im Cannabis repräsentieren. Zu den Cannabinoiden im Cannabis gehören rund 60 Verbindungen. Cannabinoide gibt es nicht nur in einer Cannabis-Pflanze, sondern auch im tierischen und menschlichen Organismus. Diese spezifischen Verbindungen interagieren mit dem Endocannabinoidsystem (ECS) unseres Körpers. Es handelt sich um ein endogenes (vererbtes) Cannabinoid-System mit den beiden Rezeptoren CB1 und CB2, die für die Signalweiterleitung ausschlaggebend sind. Seit den 1990er Jahren wurde das ECS sehr gut erforscht, inzwischen versteht man seinen Einfluss auf das vegetative Nervensystem und unsere Gefühlswelt recht gut. Es sind bislang nur die beiden Cannabinoid-Rezeptoren 1 und 2 bekannt, was nicht bedeutet, dass es nicht noch mehr solcher Rezeptoren geben kann. Unter anderem könnten die Rezeptoren GPR-18, -119 und -55 ebenfalls Cannabinoid-Rezeptoren sein. Von den beiden bekannten Rezeptoren weiß man Folgendes:

  • Der Rezeptor 1 (CB1) ist vorrangig in den Nervenzellen des Kleinhirns, im Hippocampus, im Darm und in den Basalganglien zu finden.
  • Der Rezeptor 2 (CB2) befindet sich vorwiegend auf den Zellen im Immunsystem und in den Knochen.

Schon länger ist bekannt, dass das ECS pharmakologisch beeinflussbar ist, weshalb es einige Medikamente gibt, die an die bekannten Rezeptoren CB 1 und 2 andocken. Diese Arzneimittel dienen unter anderem der Bekämpfung von Adipositas (Fettleibigkeit) sowie der Nikotin- und Alkoholsucht. Allerdings wurden zumindest in Deutschland die meisten dieser Medikamente wieder vom Markt genommen, weil sie zu starke psychische Nebenwirkungen aufwiesen.

An dieser Stelle kommt das nebenwirkungsfreie CBD ins Spiel, das ebenfalls (genauso wie THC) die beiden Rezeptoren beeinflusst, allerdings nicht psychoaktiv wirkt. Zur funktionellen Bedeutung des ECS wird nach wie vor intensiv geforscht. So dürfte der CB2-Rezeptor das Immunsystem beeinflussen, der CB1-Rezeptor wiederum das Gedächtnis und die Regulation von Bewegungen, aber möglicherweise auch den Appetit, den Schlaf-Wach-Rhythmus und einige wichtige Funktionen mehr. Er könnte auch für das Auslöschen von negativen Erinnerungen bedeutsam sein, weshalb sich mit CBD-Gaben Angststörungen behandeln lassen.

Auch für die Schmerztherapie, die Steuerung der Körpertemperatur und die Bekämpfung der Nebenerscheinungen von Parkinson, Multiple Sklerose, Neuralgien, Epilepsie oder durch eine Chemotherapie bedingtes Erbrechen könnten CBD-Gaben nützlich sein. 

Bedeutung von CBD für die Medizin

Unter den bekannten Cannabinoiden gilt CBD als sehr wertvoll. Aus medizinischer Sicht ist es sicher das wertvollste Cannabinoid in der Hanfpflanze, denn echte gesundheitliche Wirkungen sind nur von CBD und THC bekannt, doch Letzteres ist durch seine berauschende Wirkung mit großer Skepsis zu betrachten und für die breite Masse der Konsumenten nicht legal zugänglich. Lediglich wenige Patienten mit Ausnahmegenehmigungen dürfen THC zur Schmerztherapie verwenden, in Deutschland betrifft das vielleicht 300 Personen. Doch CBD, das inzwischen sehr gut erforscht wird, kann mit seinem gesundheitlichen Nutzen allen Menschen zugänglich gemacht werden. Dementsprechend werden aktuell weltweit die Barrieren gegen Cannabis abgebaut, der CBD-Konsum wächst dadurch.

Aus welchen Pflanzenbestandteilen stammt das CBD?

CBD ist in den Blüten, Samen und Stielen von Cannabispflanzen enthalten. Die Menge pro Pflanze ist verhältnismäßig groß und lässt sich mit verschiedenen Techniken extrahieren. Nach der Extraktion erfolgt die Weiterverarbeitung von CBD zu verschiedenen Produkten. Zu nennen wären CBD-Öl, Cremes, Salben, Kapseln, Tinkturen und Dampf. Anwender können CBD-haltige Produkte über stationäre Fachgeschäfte und Online-Händler beziehen. Hierbei ist auf legale Angebote zu achten. Für die EU gilt: Die Produkte dürfen nur einen THC-Gehalt von unter 0,2 % aufweisen (in den USA liegt der Grenzwert bei 0,3 %). CBD mit dieser Qualität ist legal, es stammt aus Hanfpflanzen.

Wichtig für die Betrachtung ist der Unterschied zwischen dem CBD aus Hanfpflanzen und dem THC aus Marihuana. Es gibt keinen botanischen, aber einen umgangssprachlichen Unterschied zwischen Hanf und Marihuana, der sich zudem regional unterscheidet. In den USA betrachtet man langstielige Pflanzen als Hanf, kürzere, breite Arten jedoch als Marihuana. Die deutsche Umgangssprache macht diesen Unterschied nicht. Hier meint man mit Marihuana eine getrocknete Blütenmischung der Hanfpflanze, die wiederum vom Haschisch unterschieden wird, das gepresstes Harz von Cannabispflanzen ist. Marihuana ist nach europäischem Verständnis zugleich ein Rausch- und ein Arzneimittel, das vorwiegend geraucht und nur selten verzehrt wird und sich durch einen enormen THC-Gehalt auszeichnet. Dieser führt zur psychoaktiven Wirksamkeit.

In mehreren US-Bundesstaaten darf Hasch inzwischen ebenfalls legal konsumiert, aber nicht verkauft werden. In den Niederlanden ist Cannabis mit hohen TCH-Gehalten entgegen einer landläufigen Meinung nicht legal, es werden nur Kleinstmengen (bis fünf Gramm) für den privaten Verbrauch toleriert. Ähnliche Regelungen gibt es in mehreren deutschen Bundesländern. Zwar wird Hasch nicht offiziell toleriert, nicht einmal in kleinsten Mengen, doch die Strafverfolgungsbehörden verfolgen kleinste Delikte manchmal nicht, so etwa nicht bei Mengen bis zu 15 Gramm (Berlin) oder 10 Gramm (NRW, Saarland, Rheinland-Pfalz, Thüringen). In vielen anderen deutschen Bundesländern liegt die Grenze bei sechs Gramm. Diese gesamte Diskussion ist jedoch für die Verwendung von CBD (fast) ohne THC nur am Rande bedeutsam. Das aus dem Hanf gewonnene CBD darf verkauft und kann ohne Bedenken (sofern es die nötige Qualität aufweist) konsumiert werden. Es ist ungefährlich nicht nur für erwachsene Verbraucher, sondern auch für Kinder, Haustiere oder Frauen während der Schwangerschaft oder Stillzeit.

Die unterschiedlichen Wirkungen von CBD und THC

Es gibt Schmerzpatienten, denen nichts anderes hilft als Marihuana hilft. Um die psychoaktive Wirkung zu senken, reduzierte man daher bei der Extraktion immer weiter den THC-Gehalt bis auf deutlich unter ein Prozent und stellte fest, dass die Extrakte immer noch bei der Schmerzbekämpfung hilfreich waren. Auf diese Weise entdeckte man die heilsame Wirkung von CBD, die für diesen gesundheitlichen Nutzen verantwortlich ist. Wissenschaftler konnten auch den Unterschied der Wirkungen von THC und CBD auf das ECS erklären: THC bindet sich an die CB1- und 2-Rezeptoren, CBD hingegen interagiert nur mit den beiden bekannten Rezeptoren. Es wirkt damit eher indirekt, ist aber unter anderem bei der Schmerzbekämpfung sehr effektiv. THC stimuliert durch seine Bindung an die Rezeptoren das Nervensystem und führt zu Highs, aber auch zur Entspannung und Schläfrigkeit sowie zu einem gesteigerten Appetit oder sogar Hunger. CBD hingegen regt vorwiegend den Körper an, auf natürliche Weise Cannabinoide zu produzieren. Es greift in die Freigabe oder Blockade von Enzymen ein, die wiederum den Stoffwechsel regulieren. Damit kann CBD auf ungefährliche Weise großartige Wirkungen erzielen. 

Die gesundheitlichen Vorteile von CBD im Überblick

    • Schmerzlinderung: Die meisten Menschen nehmen traditionelle Arzneimittel auf chemischer Basis (sogenannte NSAIDs) gegen Schmerzen ein. Diese haben Nebenwirkungen und können süchtig machen. CBD-Öl hingegen lindert auf natürliche Weise Schmerzen und ist dabei nebenwirkungsfrei. Auch ein Suchtpotenzial ist nicht bekannt. Studien konnten belegen, dass die Schmerzlinderung durch Cannabinoide durch die Verlangsamung der Neuronenübertragung entlang der Schmerzbahnen erfolgt. CBD-Öl wirkt darüber hinaus gegen Gelenkentzündungen durch Arthritis und weitere degenerative Erkrankungen.
    • Eindämmung von Angstzuständen: CBD-Öl dämpft bei der Einnahme in angemessenen Dosen Angstzustände. Diese gehören neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Auch gegen Angsterkrankungen bietet die Pharmaindustrie Medikamente an, die aber Nebenwirkungen wie Erregung und/oder Schläfrigkeit aufweisen und ebenfalls süchtig machen können. CBD-Öl kann jedoch die allgemeine Behandlung einer Angsterkrankung adäquat unterstützen. Vor allem bei sozialen Angststörungen hat sich CBD-Öl schon als sehr hilfreich erwiesen, ebenso bei Panikattacken und PTBS (posttraumatische Belastungsstörung). Hier findest du übrigens mehr Informationen zum Thema "CBD bei Angststörungen und Panikattacken".
    • Einsatz bei Krebserkrankungen: Krebspatienten profitieren von der Schmerzbehandlung mit CBD und der Wirkung gegen Übelkeit und Erbrechen während der Chemotherapie. Doch es gibt sogar die Hoffnung, dass CBD das Wachstum von Tumoren verlangsamen, eventuell sogar stoppen könnte. Besonders bei Brustkrebs scheint diese Hoffnung berechtigt zu sein, wobei in dieser Hinsicht aktuell (Anfang 2019) noch intensiv geforscht wird. Auch bei Leukämie sowie bei Lungen- und Darmkrebs könnte CBD hilfreich sein.
    • Mittel gegen allgemeine Übelkeit: Vor allem bei toxischen Ursachen von Übelkeit ist CBD sehr hilfreich.
    • Linderung von epileptischen Anfällen: Häufig wird angeführt, dass CBD krampflösend wirkt, was insbesondere für Menschen mit Epilepsie interessant ist. Einige Erfahrungsberichte geben Hinweise darauf, dass mit dem Extrakt aus der Hanfpflanze die Häufigkeit der Anfälle reduziert werden kann.
    • Verminderung der Diabetes-Inzidenz: CBD reduziert die Diabetes-Inzidenz, also die Zahl von Neuerkrankungen in einer definierten Gruppe. Dieser Effekt basiert auf der Wirkung von CBD auf die Glukose- und Insulinbildung sowie die Insulinresistenz.
    • Verbesserung der kardiovaskulären Gesundheit: Auch Vorteile für das Herz-Kreislauf-System durch CBD konnten aktuelle Studien belegen. Seine Anwendung senkt offenbar einen zu hohen Blutdruck, der ein potenzielles Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall darstellt. Wie das genau funktioniert, ist noch nicht völlig aufgeklärt. Eine Vermutung läuft darauf hinaus, dass die Fähigkeit von CBD, Angst und Stress abzubauen, positive Wirkungen auf den Blutdruck hat.
    • Minimierung von Akne: CBD schränkt diese Hauterkrankung stark ein, weil es entzündungshemmend wirkt. Außerdem senkt die regelmäßige CBD-Einnahme die Talgproduktion.
CBD und der Entourage-Effekt

Die Entourage von CBD ist die Begleitung des Cannabidoids durch andere wertvolle Bestandteile in der Hanfpflanze. Wenn CBD aus der Hanfpflanze so extrahiert wird, dass diese Bestandteile – etwa Flavonoide, Terpene und Vitamine – erhalten bleiben, entfalten sie ebenfalls sehr positive Wirkungen. Den Entourage-Effekt entdeckte man erst durch die Einführung schonender Extraktionsverfahren. Er führte zur sogenannten "Ganzpflanzenmedizin": Bewusst sollen alle Stoffe im Hanf, die positiv wirken können, im Endprodukt vorhanden sein. Es handelt sich um Phytonährstoffe im Cannabis, die in Verbindung mit CBD zu durchschlagenden medizinischen Wirkungen führen können. Die alternative Medizin, die schon länger auf Cannabis setzt, bezieht ihre Wirkungen zu einem großen Teil aus dem Entourage-Effekt. Seine gezielte Ausnutzung ist nicht unbedingt selbstverständlich. Lange Zeit versuchte man, absolut reines CBD zu extrahieren, auch heute gibt es noch solche Verfahren. Sie führen zu den sogenannten CBD-Isolaten, während Produkte mit weiteren Pflanzenbestandteilen Full Spectrum CBD genannt werden, weil sie das volle Spektrum der Hanfpflanze ausnutzen. Das Konzept der Ganzpflanzenmedizin setzt sich erst allmählich durch. Es bietet aber den großen Vorteil der Wirkung von absolut natürlich Stoffen aus der Natur im Gegensatz zu chemischen Produkten der Pharmaindustrie. Durch den Entourage-Effekt könnten stärkere medizinische Wirkungen erzielt werden, weil in einigen Fällen sogar mehrere Hundert Stoffe zusammenwirken. Das führt zu Synergien bei den Wirkungen, die sich gegenseitig unterstützen und verstärken. Die Gesamtheit der Stoffe wirkt effektiver als die Summe der einzelnen Komponenten: Es entsteht ein multiplizierender Effekt. 

Das Zusammenwirken von CBD und THC

Der Entourage-Effekt ist auch beim Zusammenwirken der beiden Hauptcannabidoide CBD und THC erkennbar. Auch diese beiden Komponenten der Hanfpflanze wirken synergistisch zusammen und können sich gegenseitig verstärken. Die gesamte Hanfpflanze kann dadurch Krankheitssymptome effizienter lindern. Entscheidend ist allerdings der jeweilige Anteil von THC und CBD in einem Endprodukt. So kann unter anderem ein ausreichender CBD-Anteil die psychoaktive Wirkung von THC teilweise ausgleichen. Gleichzeitig wird durch einen ganz bestimmten Mix von THC und CBD die beste medizinische Wirkung erzielt. Nach der aktuellen Studienlage ist am wirksamsten speziell kultiviertes Marihuana mit einem jeweils hälftigen Anteil an CBD und THC. Nur ist dieses bei einem gewissen Prozentsatz beider Anteile leider nicht legal erhältlich. Dennoch lässt sich aus dieser Tatsache schlussfolgern, dass die THC-CBD-Ratio im Endprodukt für den therapeutischen Nutzen sehr bedeutsam ist. Es gibt auch gänzlich andere Mischungen, die durch ihren sehr niedrigen THC-Gehalt legal und dabei für bestimmte Zwecke ebenfalls bestens geeignet sind. Dazu gehört die Sorte “Charlotte´s Web“. Sie wurde für an Epilepsie erkrankte Kinder entwickelt. Bei diesem CBD-Öl liegt wiederum der CBD-Gehalt sehr hoch, der THC-Gehalt hingegen extrem niedrig. Ihren Namen erhielt sie vom Mädchen Charlotte Figi, das unter extremer Epilepsie mit 300 Anfällen pro Woche litt. Diese waren auf das sehr seltene Dravet-Syndrom zurückzuführen. Bei diesem Mädchen waren konventionelle Therapieansätze gescheitert. Der Vater von Charlotte sah aber eines Tages zufällig einen Beitrag über einen Jungen, der vom selben Syndrom betroffen und mit Cannabis behandelt worden war, das sehr viel CBD, aber sehr wenig THC enthielt. Der Vater besorgte das Produkt für Charlotte, die daraufhin fast vollständig geheilt wurde. Es gibt noch mehr Cannabissorten mit sehr speziellen CBD-THC-Anteilen, die für die Behandlung ganz bestimmter Krankheitsbilder sehr wirksam sind.

Die zeitliche Wirkung von CBD bzw. CBD-Produkten

Wer CBD anwendet, fragt sich auch, wann die Wirkung einsetzt und wie lange sie anhält. Hierfür sind drei Faktoren maßgebend:

  • die Dosierung und Konzentration des verwendeten CBD-Produkts
  • das medizinische Problem, das behandelt werden soll
  • die Art des CBD-Konsums (orale Einnahme, Inhalieren, Auftragen als Lotion etc.)
Ihr spezifisches medizinisches Problem können die Anwender nicht beeinflussen. Sie konzentrieren sich daher auf die Dosierung, den CBD-Gehalt und die Konsummethode, wenn sie eine schnelle und/oder länger anhaltende CBD-Wirkung wünschen. Konsummethoden lassen sich auch mischen, so etwa das Auftragen einer CBD-Salbe gegen Gelenkschmerzen und die gleichzeitige Einnahme von CBD-Kapseln oder CBD-Öl. Grundsätzlich sind vier Varianten der Anwendung möglich:
  • Inhalation (Einatmen von CBD-Dampf)
  • sublinguale Einnahme (CBD-Tropfen unter die Zunge platzieren)
  • normaler Verzehr
  • topische Anwendung
Die sublinguale Methode und der normale Verzehr sind beides orale Varianten, doch sublingual gelangt das CBD über die Mundschleimhaut ins Blut, beim Verzehr über den Verdauungstrakt. Das Inhalieren und die sublinguale Einnahme bieten die schnellste Wirkung, das CBD wird in wenigen Sekunden ins Blut transportiert und erreicht damit umgehend die ECS-Rezeptoren, um seine Wirkung zu entfalten. Diese ist spätestens nach zwei bis drei Minuten zu spüren, manchmal (je nach Dosierung und Konzentration) auch noch schneller.

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