Medizinisches Cannabis: Erster Import von Pflanzenklonen aus Kolumbien

Export-Premiere für Heilpflanze: Das kolumbianische Unternehmen Khiron hat erstmals seine registrierten kolumbianischen Cannabissorten in Form lebender Pflanzenklone nach Europa exportiert. Es handelt sich damit um die erste Lieferung von Cannabis-Lebendpflanzenmaterial für medizinische Zwecke aus Kolumbien nach Europa.

Khiron ist das erste Unternehmen, das in Kolumbien für den Anbau, die Herstellung, den inländischen Vertrieb und den Auslandstransport von medizinischen Cannabisprodukten mit niedrigem und hohem THC Gehalt lizensiert wurde. Nun plant das Unternehmen, sein bestehendes Cannabis Angebot in Europa durch die Einführung von Markenextrakten und Trockenblumenprodukten zu erweitern.

„Unsere Erfahrung in Kolumbien und Europa zeigt uns, dass Ärzte solide klinische Beweise benötigen, um sich sicher zu fühlen, dass medizinisches Cannabis die richtige Behandlung für ihre Patienten ist“, sagt Tejinder Virk, Präsident von Khiron Europe. „Durch den Export unserer kolumbianischen Cannabissorten können wir europäischen Patienten unsere lateinamerikanischen Extrakte zur Verfügung stellen. Ärzte haben dadurch eine größere Auswahl und Patienten profitieren von mehr Sicherheit und höherer Wirksamkeit.“

Das Cannabis Unternehmen teilte zudem mit, dass die Auslieferung der Cannabis-Klone Teil einer kapitalschonenden Wachstumsstrategie sei, die der Konzern in Großbritannien und Deutschland umsetzen möchte.

Related Posts

Ampel-Koalition plant Cannabis-Legalisierung
Ampel-Koalition plant Cannabis-Legalisierung
Berichten zufolge sind die Weichen für eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland gelegt. „Wir führen die kontrol...
Read More
Sozialgericht Frankfurt urteilt zugunsten von Cannabispatient
Sozialgericht Frankfurt urteilt zugunsten von Cannabispatient
Das Sozialgericht Frankfurt hat zugunsten eines Cannabispatienten geurteilt, dessen Krankenkasse die Kosten für seine...
Read More

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen