Fashion: Hanfjeans sind im Trend

Nachhaltig und stylisch: Jeanshosen aus Hanf sind in der Fashionwelt ein neuer Trend, der dem umweltunfreundlichen Jeansstoff Denim zunehmend Konkurrenz macht.

Immer mehr Marken setzen auf Kleidungsstücke auf Hanfbasis oder zumindest mit Hanfanteil. Dies betrifft auch die Jeansmode – aufgrund offensichtlicher Mängel bei einer nachhaltigen Jeansproduktion verständlich: So ergaben beispielsweise Erhebungen aus dem Jahr 2010, dass eine Jeans aus Denim in der Herstellung rund 8000 Liter Wasser verbraucht. Hinzukommen in der Regel noch Schadstoffe, die beim Färben und Bleichen der Materialien verwendet werden.

Hanffasern hingegen sind als natürliches und pflanzliches Material leicht anzubauen, da Cannabispflanzen schnell wachsen, keine Pestizide benötigen und obendrein einen geringen Wasserverbrauch haben. Auch hinsichtlich des Komforts muss die Kundschaft bei den Jeans-Trends aus Hanf keinerlei Abstriche machen, wie das Fashionmagazin InStyle aufzeigt:

„Hanffasern sind zwar extrem robust und langlebig, fühlen sich beim Tragen aber angenehm geschmeidig und bequem an. Zudem wird Hanfgewebe eine antibakterielle Eigenschaft nachgewiesen. Es gilt als atmungsaktiv, temperaturregulierend und hat einen UV-Schutz. Damit ist Hanf gerade an warmen Tagen im Sommer der ideale Jeans-Trend.“

Eine Marke, die unter anderem auf Hanfjeans setzt, ist die schwedische Brand Maska. Die Hanfhosen werden mit dem natürlichen Farbstoff Indigo eingefärbt – und das wassersparend und schadstofffrei. Zudem setzt das Label bei der Herstellung auf ein nachhaltiges „Closed Loop“-Verfahren, d.h. die Hanfjeans werden in einem geschlossenen Kreislauf gewaschen. Dabei werden die chemischen Stoffe wiederverwendet und recycelt.

Die Cannabispflanze ist so eine immer wichtiger werdende, nachhaltige Alternative für die Fashionwelt. Denn Hanf ist übrigens auch eine Lösung für tierfreundlichen und ökologischen Pelz. Hier erfahrt ihr mehr über diesen Fashiontrend.

 

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