Keine Cannabis-Kontrollen mehr an Flughäfen im Bundesstaat New York

Keine Cannabis-Kontrollen mehr am Flughafen: Reisende an Airports im US-Bundesstaat New York werden künftig nicht mehr nach Cannabis durchsucht. Die neuen Regelungen sind eine Konsequenz der Legalisierung von Cannabis im Bundesstaat – und werden umgesetzt, obwohl Cannabis auf Bundesebene noch nicht legal ist.

Das New Yorker Parlament hatte im März 2021 der regulierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene zugestimmt. Dies zieht nun erste Entscheidungen mit sich: Statt nach Cannabis halte man an Flughäfen im Bundesstaat New York nun Ausschau nach Bedrohungen wie Sprengstoff, Messer oder Waffen, wie Bart R. Johnson in einem Bericht von Times Union erklärt.

Johnson ist Sicherheitsdirektor der Bundesbehörde Transportation Security Administration (TSA) an 15 Flughäfen im Bundesstaat New York, darunter der Flughafen Albany International. Die TSA führt die Kontrollen an Flughäfen durch. Das Personal ist grundsätzlich dazu verpflichtet, den Fund illegaler Substanzen an die Polizei weiterzugeben. Pikant dabei: An den Kontrollstationen der TSA gilt Bundesrecht und auf Bundesebene ist Cannabis in den USA immer noch illegal.

An Flughäfen im Bundesstaat New York werde man angesichts der neuen rechtlichen Bestimmungen jedoch keine Maßnahmen einleiten, solange die mitgeführte Menge die zulässige Maximalmenge von drei Unzen (ca. 85 g) nicht überschreite, wie Albany County Sheriff Craig Apple betont. „Wir nehmen es nicht mehr ab“, sagt Apple. „Es ist legal, wenn es nicht mehr als drei Unzen ist und dann heißt es: Schönen Tag noch!“

Auch die TSA bestätigt mit der cannabiskonsumentenfreundlichen Neuregelung ihren toleranten Kurs gegenüber der Heilpflanze. Bereits im 20. April 2019 zeigte sich die Behörde in einem Instagram-Post aufgeschlossen gegenüber der Mitfuhr von Cannabis bei Flugreisen: 

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