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Luxemburg gibt den Verkauf von Hanfzigaretten frei


In Luxemburg dürfen künftig Hanfzigaretten verkauft werden. Laut der Tageszeitung „L'essentiel“ hat das Schweizer Unternehmen „Koch&Gsell“ im November eine Genehmigung zur Vermarktung seiner Hanfzigaretten im Großherzogtum erhalten.
Nach Angaben des Schweizer Herstellers bestehen die Zigaretten aus einer Hanfsorte, die einen sehr hohen Anteil an CBD aufweist und dessen THC-Gehalt den rechtlichen Vorgaben entspricht. In Luxemburg ist der Verkauf von Cannabis-Produkten legal, sofern der Anteil von THC die Grenze von 0,3 Prozent nicht überschreitet. Nach Angaben der saarländischen Landespolizei ist es gemäß des deutschen Betäubungsmittelgesetzes jedoch rechtswidrig, die „Grünen Zigaretten“ über die Grenze nach Deutschland zu bringen. Optisch sehen die Hanfzigaretten wie normale Zigaretten aus, allerdings haben sie einen grünen Filter. Der Preis für eine Schachtel Hanfzigaretten, die weder Tabak noch Nikotin enthalten, soll bei 20 Euro liegen.
Die luxemburgische Regierung hat die Legalisierung von Cannabis im April 2019 angestoßen. Das Großherzogtum befindet sich damit unter den Pionieren in Europa. Die Freigabe von Hanfzigaretten kann nun als weiterer wichtiger Schritt im luxemburgischen Legalisierungsprozess bewertet werden.

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