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Anbau von medizinischem Cannabis in Usbekistan

Medizinisches Cannabis ist weltweit auf dem Vormarsch – auch in Zentralasien: In Usbekistan darf nun das Cannabisunternehmen Melabis die Heilpflanze für medizinische Zwecke anbauen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die usbekische Regierung dem maltesischen Unternehmen die Genehmigung für Anbau und Produktion von Medizinalcannabis innerhalb der Landesgrenzen erteilt.

Die Cannabispflanzen sollen auf einer Agrarfläche von ca. 3.000 Hektar in der Region Sirdaryo wachsen. Traditionell werden in dieser Gegend vor allem Baumwolle und Melonen angebaut. Das dortige Klima soll aber auch besonders gut für das Wachstum der Cannabispflanze geeignet sein. Ein großer Vorteil dabei: Der Anbau von Cannabis verbraucht zehnmal weniger Wasser als die Baumwollproduktion.

Die angebauten Cannabisblüten werden einen THC-Gehalt von 0,1 bis 0,2 Prozent haben. Die daraus entstehenden medizinischen Produkte sollen hauptsächlich exportiert werden.

Die Cannabis-Gesetze in Usbekistan zählen zu den strengsten in Zentralasien. Die Öffnung für medizinisches Cannabis könnte somit ein erster Schritt der Regierung in Richtung Lockerung sein.

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