US-Bundesstaat New York forciert Legalisierung von Cannabis

Der US-Bundesstaat New York steuert weiter auf eine Legalisierung von Cannabis zu. Medienberichten zufolge wurde in der vergangenen Woche eine politische Einigung erzielt, die den legalen Freizeitgebrauch von Cannabis in greifbare Nähe rücken würde.

Über die Einigung berichten sowohl die Nachrichtenagentur Bloomberg als auch die New York Times. Die Cannabis Legalisierung soll die Abgabe an Personen ab 21 Jahren ermöglichen. Auch der Besitz von bis zu sechs Cannabispflanzen für den Eigengebrauch soll erlaubt werden.

Zudem ist die Erhebung von Steuern ein wichtiges Thema: Der Deal, den die Gesetzgeber mit Gouverneur Andrew Cuomo ausgehandelt haben, sieht dementsprechend eine Umsatzsteuer in Höhe von 13 Prozent vor. Neun Prozent sollen an den Staat und vier Prozent an die Gemeinden gehen. Händler würden zusätzlich eine Verbrauchssteuer von bis zu drei Cent pro Milligramm THC erheben.

Das Büro des Gouverneurs schätze, dass ein legales Cannabisprogramm etwa 350 Millionen US-Dollar pro Jahr einbringen könnte, sobald es vollständig umgesetzt ist. Zuvor gilt es aber noch, die entsprechenden Gesetze zu ändern und Regelwerke für den Umgang mit Cannabis zu erstellen. Dieser Prozess könnte über Jahr in Anspruch nehmen.

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