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Nordmazedonien plant Legalisierung von Cannabis für Hauptstadt Skopje

Die Regierung von Nordmazedonien beschäftigt sich intensiv mit einer Legalisierung von Cannabis. Premierminister Zoran Zaev stellte in einem Interview mit der Deutschen Welle in Aussicht, dass man künftig Cannabis in Cafés und Gaststätten in der Hauptstadt Skopje legalisieren könne. Als Vorbild diene dabei die Legalisierung in Amsterdam. „Ich glaube, dass dies für ein kleines Land zu einer bedeutenden Entwicklung und Förderung des Tourismus und der Gastfreundschaft führen kann, insbesondere angesichts unserer schönen Sehenswürdigkeiten", so der Premierminister im DW-Interview. Die aktuellen Planungsspiele der Regierung sind laut Zaev aber erstmal „nur“ vorläufig. Sollte sich im Land abzeichnen, dass die Bevölkerung gegen den Schritt sei, würde die Regierung die Legalisierung stoppen. Denkbar sei neben dem „Amsterdam-Modell“ auch die Legalisierung in anderen Regionen, in denen der Tourismus von großer wirtschaftlicher Bedeutung ist. Generell sucht die nordmazedonische Regierung aktuell nach Wegen, wie die Wirtschaft des Landes angekurbelt werden kann – insbesondere für die Zeit, wenn die Pandemie überwunden ist. Bereits seit 2016 ist der Export von medizinischem Cannabis in Mazedonien legal. Die Regierung um Premierminister Zaev hatte sich bereits in der Vergangenheit mit einer (vollständigen) Cannabislegalisierung beschäftigt. Nun könnte das kleine Land ein großes Signal an andere Staaten in Europa senden.
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