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US-Studie: Kritik an Klimabilanz von Cannabis-Plantagen

Eine US-Studie hat die Klimabilanz von Cannabis-Plantagen unter die Lupe genommen. Die Wissenschaftler sehen in diesem Bereich noch viel Verbesserungspotenzial für die junge Branche. Die Studie wurde im Fachmagazin Nature Sustainability vorgestellt.

Den wissenschaftlichen Berechnungen zufolge ist vor allem der Stromverbrauch der Cannabis-Plantagen enorm. Zwischen 2000 und 5000 Kilogramm CO2 würden für nur ein Kilo getrocknetes Cannabis anfallen. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen Indoor- und Outdoor-Plantagen.

Indoor-Anlagen müssten das ganze Jahr über mit Strom versorgt werden, aufgrund von Wärmelampen sowie Heiz- und Belüftungssysteme. Dazu gelten in den US-Bundesstaaten verschiedene Richtlinien: In einigen muss geheizt werden, in anderen eher gekühlt. Auch die unterschiedliche Gesetzeslage müsse berücksichtigt werden: In Colorado müssen zum Beispiel Anbau und Verkauf nah beieinander liegen. Dies habe dazu geführt, dass mitten in den Städten große stromfressende Indoor-Anlagen hochgezogen wurden.

Die Studie zeigt, dass die Cannabisindustrie im Bereich Klimabilanz noch viel Verbesserungspotenzial hat. Nach diesem Forschungsbericht sollten im Idealfall erste Anpassungen eingeleitet werden. Die Hoffnung besteht, dass mit steigendem Umsatz entsprechende Veränderungen einhergehen.

Die junge Cannabisbranche hat noch immer die Chance, mit gezielten Investitionen in Innovation und Technologie das Thema Klimabilanz positiv zu gestalten – diese Entwicklung darf nur nicht zugunsten schnellen Profits vernachlässigt werden.

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