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Spanien: Innovationszentrum für Industriehanf im Westen des Landes geplant

In Spanien laufen die Planungen für ein Innovationszentrum für Industriehanf. Mehrere Partner haben sich zusammengetan, um in der Region Extremadura im Westen des Landes ein Zentrum für industrielle Hanfinnovation ins Leben zu rufen. Dies haben das Technologische Zentrum für die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte in Extremadura (CTAEX) und das Cannabisunternehmen Bhalutek Hemp verkündet. Das Projekt soll die Entwicklung und umfassende Nutzung der Hanfpflanze fördern und Zugang zu Anbau- und Transformationstechnologien ermöglichen.

Insgesamt sind 21 Vertreter aus Wirtschaft und Forschung mit an Bord, darunter zum Beispiel die Universität von Extremadura und die Universität von Malaga. Die Partner erhoffen sich, neue öffentliche und private Investitionen zu fördern, Wissen unter den Mitgliedern auszutauschen und die Forschung voranzutreiben. Dafür sollen unter anderem Schulungen für Wissenschaftler, Techniker und Landwirte angeboten werden.

Das Projekt hat das Ziel, die Region als nationales Referenzzentrum für innovative Hanfforschung zu etablieren. Nicht zuletzt ist die Initiative ist auch eine Antwort auf die mit der Corona-Pandemie verbundenen ökonomischen Probleme der Region.

„In Anbetracht der momentan außergewöhnlichen Gesundheitskrise ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die wirtschaftliche Rezession in den kommenden Jahren verschlechtern wird, was konkrete Antworten und entscheidende Maßnahmen erfordert“, heißt es in einer Stellungnahme von CTAEX gegenüber HempToday. „Dank seiner Eigenschaften und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten könnte Industriehanf eine Gelegenheit bieten, ländliche Gebiete unserer Region zu regenerieren – und dies mit einem nachhaltigen Ansatz aus ökologischer, wirtschaftlicher und agronomischer Sicht.“

Gleichzeitig müsse beachtet werden, dass Spaniens rechtliche und regulatorische Struktur Änderungen benötige, wenn das Projekt Erfolg haben soll. Die Initiative wird sowohl vom Präsidenten der Junta de Extremadura, Guillermo Fernández Vara, als auch von der Regierungsbeauftragten in der Region, Yolanda García Seco, unterstützt.

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