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Studie: Cannabiskonsum hilft gegen PTBS-Symptome

Langfristiger Cannabiskonsum könnte Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) lindern. Dies fanden Forscher heraus, indem sie PTBS-Patienten, die regelmäßig medizinisches Cannabis konsumierten, über ein Jahr begleiteten. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Cannabis einnahm, berichteten die Konsumenten der Heilpflanze von einer Linderung der Symptome.

Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Cannabis and Cannabinoid Research veröffentlicht. Die einjährige Untersuchung mit 150 Probanden zeigte, dass PTBS-Patienten, die Cannabis konsumierten, weniger starke Symptome als die Kontrollgruppe aufwiesen. Auch im Vergleich zu Personen aus der Kontrollgruppe, die im Laufe der Zeit eine gewisse Linderung verspürten, schien der Cannabis-Konsum einen Vorteil zu bringen, denn die Cannabis-Patienten berichteten von einer deutlich schnelleren Linderung der Symptome.

Die Forscher konstatierten für die teilnehmenden Cannabis-Patienten sogar eine 2,57-fach höhere Wahrscheinlichkeit, nach der Studie keine PTBS-Symptome mehr zu haben – ein bemerkenswerter Wert, der darauf hindeuten könnte, dass Cannabis nicht nur lindernde, sondern gar heilende Effekte in Aussicht stellt.

Die Forscher gehen davon aus, dass Cannabis als alternative Behandlung für PTBS vielversprechend sein könnte. Dennoch betonen sie, dass randomisierte, Placebo-kontrollierte Studien erforderlich seien, um den Einsatz und das Maß einer Behandlung mit Cannabis sicher und genau bewerten zu.

Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung? PTBS, englisch Posttraumatic Stress Disorder (PTSD), tritt als eine verzögerte psychische Reaktion auf ein extrem belastendes Ereignis, eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes auf. Zu den Symptomen zählen unter anderem das unwillkürliche Erinnern und Wiedererleben des Traumas, Vermeidung, Verdrängung und Vergessen des Geschehens, Nervosität, Angst und Reizbarkeit sowie die Verflachung der Gefühle und Interessen.

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