CBD-Studie: Hilft CBD gegen Angststören?

Laut WHO leiden weltweit 264 Millionen Menschen an einer Angststörung. Allein in Deutschland hat durchschnittlich jeder Sechste mit der Krankheit zu kämpfen. An der Universität Leipzig hat sich ein Forschungsteam mit der Frage auseinandergesetzt, ob Cannabidiol (CBD) – als nicht-psychoaktiver Wirkstoff in der Cannabispflanze – gegen Angststörungen und Panikattacken helfen könnte. Insgesamt nahmen 37 Probanden mit Angststörungen an der Studie teil. Sie waren zwischen 23 und 61 Jahre alt und wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Probanden der ersten Gruppe bekamen für 30 Tage jeweils zehn Tropfen CBD-Öl mit 15 Prozent CBD-Gehalt, das entspricht 50 Milligramm CBD pro Tag. Die zweite Gruppe bekam ein Placebo in Form von Rapsöl. Die durchschnittlichen Angstwerte der Probanden lagen vor Studienbeginn bei 4,1. Laut Studiendesign entspricht dies einem großen Unwohlsein (1 = kein Unwohlsein, 5 = sehr großes Unwohlsein). Im Verlauf der Untersuchung konnte bei 17 Teilnehmern, die CBD konsumierten, Ängste reduziert werden Bei diesen Probanden lagen die Angstwerte nach der CBD-Einnahme bei 2,8 – d.h. das Angstniveau konnte um 31,71 Prozent verringert werden. Bei einem Probanden blieben die Angstwerte unverändert, bei einem anderen verschlechterten sich die Werte. Rapsöl als Placebo hatte keinen Effekt auf die Probanden. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass die regelmäßige Einnahme von CBD mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen kann, Angststörungen zu verringern. Gleichwohl geben die Forscher an, dass ihre Studie insofern limitiert sei, da es sich um eine naturalistische, also offene Behandlung handelte. Die Einnahme und Anwendung des CBD-Öls sowie die Einhaltung der gesetzten Rahmenbedingungen konnten nicht kontrolliert werden. Die vollständige Studie ist online einsehbar.

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