Thailand: Pilotprojekt zur Legalisierung von Cannabis

Thailand bemüht sich um einen liberaleren Umgang mit der Cannabispflanze. In einem Dorf in der Provinz Buri Ram dürfen die Bewohner im Rahmen eines Pilotprojekts die Heilpflanze anbauen und bekommen Zugang zu medizinischem Cannabis.

„Die Pflanze kann Patienten hier im Dorf heilen. Wer nicht in die Stadt fahren kann, den können wir hier mit dieser Thai-Medizin behandeln“, sagt Dorfchef Amornrat Boongtong. Mit einer Lizenz dürfen auch Privatpersonen Cannabis anbauen. Dies soll ihnen ein Einkommen ermöglichen. Ihre Blüten müssen sie an den Staat verkaufen. Ärzte dürfen das Medizinalcannabis dann verschreiben.

 „Cannabis war in Thailand für Jahrzehnte verboten. Andere Länder erlauben und studieren es – davon können wir profitieren und medizinische Produkte herstellen. Und es ist heute legal, die Blätter, Wurzeln und Stengel zu verwenden“ erklärt Jeerasak Thipsoontornchai, Arzt für öffentliche Gesundheit in der Provinz Buri Ram.

Cannabis in der Öffentlichkeit zu konsumieren, bleibt in der Provinz sowie in ganz Thailand jedoch weiterhin illegal. Doch trotz der strengen Drogengesetze wächst im Land, in dem der Konsum von Cannabis eine jahrhundertealte Tradition hat, der Hype um eine mögliche Legalisierung von Cannabis.

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