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Wird es bald „Weltraum-Hanf“ geben?

Im März 2020 steht eine neue Versorgungsmission für die Raumstation ISS an. Dabei dürfen sich die Astronauten auf eine besondere Ladung freuen: Mit an Bord der Space-Expedition wird Cannabis sein.
Die Versorgungsmission wird von SpaceX durchgeführt. Das private Raumfahrtunternehmen von Investor Elon Musk unterstützt mit dem Flug ein Forschungsprojekt, das unter anderem von der Universität in Colorado in Zusammenarbeit mit SpaceCells USA und dem agrotechnischen Unternehmen Front Range Biosciences durchgeführt wird. Im Rahmen der einmonatigen Weltall-Studie sollen Pflanzenkulturen von Hanf und Kaffee auf die ISS verfrachtet und die Auswirkungen der Raumfahrt auf die Pflanzen getestet werden. Laut den Wissenschaftlern soll zum Beispiel der Einfluss der kosmischen Strahlung und der Schwerelosigkeit auf die Cannabis-Gene untersucht werden. „Das ist eines der erste Male, dass jemand die Effekte der Mikrogravitation und der Raumfahrt auf Pflanzenkulturen von Hanf und Kaffee untersucht“, so Dr. Jonathan Vaught, CEO von Front Range. „Es gibt Forschungen, die die Theorie stützen, das Pflanzen im Weltall Mutationen erfahren. Dies ist eine Gelegenheit zu testen, ob derartige Mutationen nach der Rückkehr auf die Erde konstant bleiben und ob sich daraus neue kommerzielle Einsatzmöglichkeiten ergeben.“ Das Forschungsprojekt könnte somit zum einen wertvolle Erkenntnisse darüber liefern, wie die Pflanzen auf die neue Umgebung reagieren – was nicht zuletzt angesichts der Bedrohung der Erde durch den Klimawandel nützlich sein könnte. Zum anderen wird offen über eine Kommerzialisierung der Forschungserkenntnisse nachgedacht: Wird es also schon bald „Weltraum-Hanf“ geben?

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